cineasten

kostenloser Counter

Das Film-und Comic-Blog von
Moviesteve & Cineast

Zur Startseite tf2star trek star trek Watchmen Benjamin Button Burn After Reading Tropic Thunder Hellboy 2 I am Legend I am Legend Nebel beowulf3d beowulf von löwen und lämmern transformers gucha silver surfer gucha silver surfer gucha silver surfer silver surfer silver surfer gucha silver surfer gucha gucha silver surfer gucha silver surfer gucha silver surfer gucha


  Startseite
    Kino
    DVD & TV
    Short Cuts
    Filmübersicht
    Sneak Preview
    Daumenkino
    Kino für die Ohren
    Drei - Zwei - Eins - Countdown!
    Schau's-Aufgaben
    Alles drumherum
    Disclaimer
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
    in-recensio
   
    hindi-film

    - mehr Freunde




  Links
   
   WSV Podcast RSS-Feed
   EMPIRE
   Ain't it cool
   Copyrightfreie Filme
   Kinotrailer
   Moviepilot
   widescreen avant*garde
   DVD VISION Forum
   Das Film-Duo
   Campusradio Jena
   Zach Braff
   Arno Boldt
   Brotbaecker
   
   DVD Narren
   Moviesteves Filmsammlung
   Filmsammlung des Cineasten




Filmmusik der Woche:

http://myblog.de/cineasten

Gratis bloggen bei
myblog.de





Drei - Zwei - Eins - Countdown!

Watch M(o)ore – Fünf Alan Moore-Verfilmungen



"Ich werde mir diesen Mist nie ansehen." So urteilte Alan Moore vorab bereits über Watchmen, die Verfilmung seines Opus Magnum zum Thema Superhelden. (Ich habe es getan, und meine überwiegend positive Meinung findet ihr hier.) Schon seit Längerem hat Moore seinen Namen von allen Filmen nach einer Vorlage von ihm entfernen lassen. Dadurch wird es schwierig für Filmfans, die von Watchmen begeistert waren, mehr Filme nach seinen Comics zu finden. Deswegen habe ich hier einmal die fünf bisherigen Alan Moore-Verfilmungen vor Watchmen zusammengestellt.

weiterlesen
Cineast am 14.3.09 14:45


Werbung


Weihnachtslichter 5 - 1

Platz 5: Gremlins

Was ist das schönste Geschenk, was ich meinem Sohn machen kann? Richtig, dieses pelzige, semi-intelligente Tierchen namens Gizmo. Wie, drei wichtige Regeln, gruseliger Chinamann? Ach, was kann schon passieren? Grausige Armee sadistischer Reptilien? Was hast du denn geraucht? Ich nehme dieses Tier jetzt mit nach Hause und mein Sohn Billy kriegt das Weihnachtsfest seines Lebens. Ganz bestimmt…



Platz 4: Der Grinch

Wir kommen zu den traditionelleren Weihnachtsfilmen, bleiben ab bei grünen Wesen mit „G“. Die Rede ist von Ron Howards Verfilmung des Kinderbuches von Theodor Seuss Geisel. Jim Carrey zieht als titelgebendes haariges Monster, das Weihnachten stiehlt, sämtliche Register seines komödiantischen Könnens. Während die Häme und Boshaftigkeit des behaarten Einsiedlers köstlich unterhält, ist das zuckersüße Ende jedoch wirklich nur zur Weihnachtszeit zu ertragen.



Platz 3: Die Geister, die ich rief

„Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens ist die wahrscheinlich am häufigsten verfilmte Erzählung über die Feiertage überhaupt. (Übrigens empfehle ich jedem, den Text mal selbst zu lesen.) Die originellste Version dürfte diese Komödie mit Bill Murray sein. Der Clou dabei: Die Bekehrung des egoistischen Geizhalses wird in die Jetztzeit verlegt und die drei Geister besuchen einen Programmdirektor (ein herrlich hämischer Murray), der ironischerweise gerade eine TV-Version von Dickens „Weihnachtsgeschichte“ produziert.



Platz 2: Schöne Bescherung

Der wahrscheinlich beste Film der Ulkreihe um die chaotische Familie Griswold. Die Sippe um den Loser Clark (Chevy Chase) versucht dieses Mal einfach nur Weihnachten zu feiern und zerstören dabei ihr eigenes Haus, das Leben ihrer Nachbarn und bringen sich fast gegenseitig um. Für den Zuschauer bedeutet das den wohl witzigsten Weihnachtsstress aller Zeiten, bei dem sich der eine oder andere vielleicht sogar wieder erkennt.



Platz 1: Nightmare before Christmas

Meiner Meinung nach der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten ist dieser Puppentrickfilm nach einem Gedicht des ehemaligen Disneymitarbeiters Tim Burton. Von Henry Selick inszeniert, ist er zu gleichen Teilen witzig, gruselig und rührend und bietet lauter wunderschöne Musicalnummern von Komponist Danny Elfman, die immer wieder zum Mitsingen einladen. Außerdem ist das Design der Puppen genial, ihnen wurde auf faszinierende Weise Leben eingehaucht und der Film ist ein seltener Fall einer deutschen Synchronisation, die dem Originalton in nichts nachsteht. Achja, und die Story um den Kürbiskönig Jack, der Weihnachten übernimmt, vereint den Geist von Halloween und Weihnachten und ist damit sogar ein zweifacher Festtagsfilm. In dem Sinne: Frohe Weihnachten!
Cineast am 19.12.06 10:54


Weihnachtslichter 10 - 6

Pünktlich zum Fest, hier meine ganz persönliche, komplett subjektive Hitliste von Filmen für die Feiertage. Einige davon könnt ihr auch tatsächlich dieses Jahr im TV sehen, wenn ihr wissen wollt, wo und wann, verweise ich euch auf eure Ferhsehzeitschrift und auf Steves Ferhseh-Tipps.



Platz 10: Eyes Wide Shut

Falls ihr jetzt denkt „häh, was sucht denn der hier?“, dann schaut mal genau hin bei diesem Ehe-Mystery-Drama von Stanley Kubrick. Der letzte Film des Meisterregisseurs spielt nämlich zu einem großen Teil während der Feiertage. Etwas für wahre Cineasten, denen alle anderen Weihnachtsfilme zu kitschig sind.



Platz 9: Tödliche Weihnachten

Actionkracher mit Geena Davis und Samuel L. Jackson. Ein unterschätzter und an der Kinokasse gefloppter Film von Davis damaligem Mann Renny Harlin. Davis spielt Samantha, eine amerikanische Vorzeige-Ehefrau und Mutter, deren Welt im wahrsten Sinne des Wortes zerstört wird, als sie erfährt, dass sie eine Geheimagentin mit Amnesie ist. Geena Davis überzeugt sowohl als sanftes Frauchen als auch als taffe Killerin. Quasi die feministische Version von Stirb Langsam Apropos…



Platz 8: Stirb Langsam

Noch ein Film, der auf den ersten Blick wenig weihnachtlich erscheint. Aber tatsächlich spielt der Actionklassiker mit Bruce Willis, von dem bald ein vierter Teil in die Kinos kommt (der Filmreihe, nicht von Willis), an Weihnachten. John McClane will sich nämlich zum Fest der Liebe mit seiner Ehefrau aussöhnen, die am Heiligabend die Weihnachtsfeier ihrer Firma im Nakatomi Tower besucht. Leider kommt nicht der Weihnachtsmann vorbei, sondern der Terrorist Hans (in der dt. Version Jack) Gruber. Der Rest ist Filmgeschichte…



Platz 7: Hook

Spielbergs zu Unrecht im Kino geflopptes Märchen vom Jungen, der nie erwachsen wird, dreht das Grundkonzept des Märchenklassikers um, indem es einen abgeklärten, erwachsenen Peter Pan präsentiert, der sein inneres Kind wieder finden muss, um seine Kinder vor Kapitän Hook zu retten. Besonders hervor stechen Robin Williams und Dustin Hoffman als fliegender Elf und böser Pirat, die perfekter nicht besetzt sein könnten. Obwohl in Nimmerland ewiger Sommer herrscht, ist es im wirklichen London tatsächlich die ganze Zeit Weihnachten



Platz 6: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

In diesem Märchen kommt Weihnachten eigentlich gar nicht vor. Es ist die tschechische Erzählung einer Version dieses berühmten Märchens um das armes Mädchens, das dank übernatürlicher Hilfe einen Prinzen bezaubert. Trotzdem ist es für viele Menschen ein Film, der immer im Dezember zur Einstimmung auf die Feiertage nicht fehlen kann. Der Grund mag sein, dass Drei Haselnüsse für Aschenbrödel die winterlich verschneite Landschaft von Tschechien und Deutschland (das Märchenschloss des Films ist Schloss Moritzburg bei Dresden) perfekt in Szene setzt. Außerdem passt die romantische Geschichte perfekt zum „Fest der Liebe".
Cineast am 18.12.06 13:39


Halloween-Highlights II

Und hier nun Teil zwei der Empfehlungen für ein gepflegtes Herbstabendscreening...




Platz 5: The Butterfly Effect

Frischer Wind im Sci-Fi-Genre. Natürlich bleiben Zeitreisen nach wie vor komplett unlogisch, aber wenn die Folgen dermaßen bizarr dargestellt werden, sieht man darüber nur zu gern hinweg. Die immer böser werdenden Veränderungen machen auf gemeine Art und Weise Spaß. Außerdem beweist Ashton Kutcher, daß mehr in ihm steckt als Kelso, Punk'd-Verlader und Demis Toyboy.




Platz 4: Donnie Darko

Hier ein weiteres positives Beispiel dafür, wie man auch ohne strengen Grusel oder echte Schockeffekte faszinieren kann. Durchweg herrscht eine wohlig verstörende Grundatmosphäre, die den ganzen Film über immer intensiver wird. Auch wenn man am Ende noch lange (und ich meine lange!) über das Gesehene nachdenken muß und selbst dann wohl nie alle Aspekte der Handlung ergründen können wird, ist man hinterher kein bisschen frustriert. David Lynch trifft die 80er Teenie-Kultur. Daß die Handlung auf einen Höhepunkt zu Halloween hinausläuft tut ein Übriges.




Platz 3: The Corpse Bride

Die skurrile Ästhetik eines Tim Burton, eine Hochzeit mit einer Leiche, Abenteuer in der Totenwelt - was könnte besser zu Halloween passen als dieser Stop-Motion-Spaß mit stimmungsvollen Songs von Danny Elfman? Perfekt geeignet, um auch kleine Brüder oder Schwestern am Spukspektakel teilhaben zu lassen.




Platz 2: The Sixth Sense

Kaum zu glauben, daß es inzwischen über 6 Jahre her ist, daß ein bis dato unbekannter Regisseur, das Gruselgenre revolutionierte. Nun gut, sagen wir zumindest "wiederbelebte". Mit einer stimmigen Mischung aus ruhigen Zwischentönen, überragenden Darstellern (inkl. Offenbarung Haley Joel Osment) und einer - nein DER - überraschenden Schlußwendung gelang ein Meisterwerk des Genres. Muß man gesehen haben. Kann man immer wieder sehen.





Natürlich bieten sich für einen schaurigen Filmabend noch etliche andere Klassiker, Neuverfilmungen und selbst einige Trashperlen an. Doch seien wir ehrlich, Filme die schocken gibt es wie Sand am Meer und Der Exorzist, Poltergeist, Nightmare on Elm Street oder Texas Chainsaw Massacre fallen einem recht schnell ein. Auf Platz Eins steht bei mir darum ein Film, dem der Spagat zwischen Halloween-Stimmung, Gruselelementen und Komödie meisterlich gelingt. Der Beweis, daß nicht nur Extrem-Schocks Spaß machen können:




Platz 1: Sleepy Hollow

Erwartungsgemäß nochmals Tim Burton. Während sich die echten Kerle hier köstlich amüsieren, gruseln sich die Damen nicht so sehr, daß sie den Rest des Abends apathisch in der Ecke sitzen müßten. Und trotzdem gibt's ein-zwei richtig spookige Momente, nicht nur wenn der "Hesse" kommt. Burton erschafft eine fantastische Gothic-Märchenwelt aus Nebel, Fackeln und Kürbissen. Die Ausstattung ist großartig, die Darsteller (allen voran Depp, Walken, Ricci) sowieso. Lustig, atmosphärisch, schaurig schön! Das echte Highlight an jedem Halloween-Abend.


...zurück zu Teil 1...
Moviesteve am 30.10.06 15:06


Halloween-Highlights I

Natürlich ist Halloween in keinster Weise ein deutsches Fest. Und aus bekannten Gründen habe auch ich als noch-immatrikulierter Amerikanistik-Student in diesem Herbst keinerlei Ausrede, dieser amerikanischen Tradition zu frönen. ABER da das schaurig-schöne Gruselfest dank pfiffiger Werbestrategen inzwischen vor allem unter Filmfreaks als feste Größe etabliert wurde, darf das Thema auf diesen Seiten nicht fehlen. Was wäre der Oktober ohne Kürbisse, farbenfrohes Laub und eine neue Folge des Simpsons Treehouse of Horror? Leider schafft es das Privatfernsehen nicht immer, den Anforderungen an ein zünftiges Halloween-Film-Erlebnis gerecht zu werden (es wird wohl für immer ein Rätsel bleiben, wer bei ProSieben entschieden hat, die drei Jamie-Lee-Curtis-Halloween-Filme ausgerechnet in umgedrehter Chronologie auszustrahlen). Da aber in vielen deutschen Bundesländern in dieser Woche ein Feiertag bei schmuddeligem Herbstwetter sinnvoll überbrückt werden will, ist es unsere Pflicht als Cineasten mit Alternativen zur Seite zu stehen.
Die Devise dabei: Es muß nicht immer massenhaft Blut spritzen, damit man sich echt "halloweenig" fühlt. Wichtig ist die Atmosphäre, die ein Film zu schaffen vermag.

Darum hier die ultimative Liste für das richtige Halloween-Feeling allein oder in netter Partyrunde. (Teil 1)



Platz 10: Halloween

Längst wurde der Streifen von Genre-Neulingen wie Scream überflügelt. Die Handlung ist wenig glaubwürdig und der Look gnadenlos altmodisch. ABER die Inszenierung funktioniert auch heute noch und Jamie Lee überzeugt tadellos. Außerdem würden Scream und Co. ohne die Wegbereitung durch das "Original" nicht funktionieren. Wahrscheinlich gäbe es sie gar nicht.




Platz 9: From Dusk Till Dawn

Tarantino/Rodriguez - muß ich mehr schreiben? Ich könnte noch Clooney, Keitel und Lewis ergänzen. Außerdem Vampire, Schlangentanz und Sex Machine. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, solte schleunigst in die Videothek rennen, ein paar Desperados oder ne Flasche Tequila besorgen und gemeinsam mit Kumpels (aber gern auch hart gesottenen Mädels) einen netten Abend voll bösen Gangstern, schwarzem Humor, fiesem Splatter und genau der richtigen Dosis Augenzwinkern verleben.




Platz 8: Evil Dead 2

Albern und billig, klar. Aber das auf eine so sympathische Art, daß man den Film irgendwie mögen muß. Außerdem beweist Sam Raimi, was er wirklich drauf hat. Er braucht keine Spider-Man-Mega-Budgets um eine Geschichte überzeugend in Szene zu setzen. Handwerklich ein Lehrstück. Und ach ja: Bruce Campbell at his best!




Platz 7: The Crow

Nicht nur wegen der morbiden Aura, die den Film nach dem tragischen Tod Brandon Lees während der Dreharbeiten umgibt, fühlt sich dieser Streifen zum Totentanz einfach passend an. Dank dem richtigen Look, guter Darsteller und dem Verzicht auf die Albernheiten anderer Comicverfimungen haben nicht nur Gothic-Fans ihre Freude. Kerze in den Kürbis, Licht aus und eintauchen.




Platz 6: Saw

Manchmal muß es etwas deftiger sein. Zu fortgeschrittener Stunde empfehle ich diese moderne Schauermär. Jigsaw weist sämtliche Macheten-, Haken- und Masken-Mörder in ihre Grenzen. Wer gruselt sich angesichts solch perfider Fallen noch vor filmgestörten Teenies mit Schrei-Maske?


...weiter zu Teil 2...
Moviesteve am 30.10.06 14:25


TopTen Comicverfilmungen Platz 5 bis 1

Platz 5: Superman

Der prototypische Superheldenfilm schlechthin. Richard Donner fängt die Majestät und das Grandeur von Superman perfekt ein. Was sicherlich auch an der Leistung von Christopher Reeve liegt. Gene Hackman spielt einen herrlich fiesen Lex Luthor, auch wenn sein Zusammenspiel mit Otis und Miss Teschmacher immer wieder in den Klamauk abdriftet. Außerdem wirkt das Ende ein bißchen wie ein Betrug am Zuschauer, da es sich Superman schließlich doch sehr einfach macht mit seinen absoluten Kräften. Schlimmste Szenen: Alles mit Otis. Beste Szene: Das Interview.

Platz 4: X-Men

Bryan Singer bringt das erfolgreichste Superheldenteam realistisch auf die große Leinwand. Die mit Superkräften geborenen Mutanten sind sofort glaubwürdig, genauso wie ihr Konflikt mit den normalen Menschen. Mit Ian McKellen und Patrick Stewart tragen zwei Shakespeare-Schauspieler den Film mit ihrem Talent. Aber die Neuentdeckung Hugh Jackman braucht sich nicht hinter ihnen zu verstecken. Auch alle anderen Schauspieler geben ihr Bestes, außer Halle Berry. Leider ist Magnetos Bruderschaft bis auf Mystique eher albern als bedrohlich. Schlimmste Szene: Froschwitz. Beste Szene: Der Prolog

Platz 3: Spiderman 2

Der zweite Teil über den Netzschwinger kann den ersten noch übertrumpfen. Der Hauptgrund ist sicherlich Alfred Molinas Doc Ock, der sehr viel seriöser und glaubwürdiger dargestellt wird als Green Power Ranger ich meine Goblin. Auch wurde die Origin hinter sich gelassen, so dass man sich auf die Weiterentwicklung der Figuren konzentrieren kann. Was auch sehr gut funktioniert. Leider gibt sich der Film nicht sehr viel Mühe, die Bedrohung durch Doc Ock glaubhaft aufzulösen. Schlimmste Szene:Die magischen Kräfte des Hudson River. Beste Szene: U-Bahn.

Platz 2: Batman Begins

Christopher Nolan hatte es nicht leicht mit seiner Neufassung der Fledermaus. Er durfte weder in Richtung Joel Schumacher abdriften, noch sklavisch Tim Burton kopieren. Es gelingt ihm, indem er endlich Batman, und nicht die Schurken in den Vordergrund stellt, und ihn und seine Entstehung komplett realistisch motiviert. Nebenbei findet er die perfekten Schauspieler für so ikonische Figuren wie Gordon, Lucious Fox, Scarecrow und R’as al Ghul. Einziges Manko meiner Meinung nach Katie Holmes, die weder als Love Interest Bruce Waynes noch als stellvertretende Bezirksstaatsanwältin überzeugt. Ebenfalls etwas irritiernd fand ich die viel zu schnell geschnittenen Kampfszenen, bei denen nur eine Fliege noch durchsieht, wer denn nun wenn schlägt. Schlimmste Szene: Katie Holmes im Auto. Beste Szene: Erster Auftritt des Tumblers.

Platz 1: X 2

Eine eindeutige Steigerung zum ersten Teil. Der deutsche(!) Nightcrawler und Pyro sind sinnvolle Ergänzungen, Wolverine, Xavier und Magneto gut bis besser als im ersten Teil, Mystique kriegt ein bißchen mehr zu tun, und Colonel Striker ist eine tatsächliche Bedrohung für die X-Men. Witz, Spannung, Effekte, Drama, alles wurde noch einmal höher geschraubt. Sogar Halle Berry hat sich etwas verbessert. Die tragische Lovestory zwischen Bobby und Rogue, im ersten Teil nur angedeutet, wird hier auf rührende Weise weiter gesponnen. Außerdem werden wieder Parallelen zu realen Problemen (Rassismus, Schwulenfeindlichkeit, Terrorismusbekämpfung) angedeutet. Und wen das Ende nicht bewegt, der hat kein Herz. Schlimmste Szene: Das Ende (weil es nicht mehr weiter geht). Beste Szene: Magnetos Ausbruch.
Cineast am 2.9.06 12:01


TopTen Comicverfilmungen Platz 10 bis 6

Platz 10: Hulk

Ang Lee schafft es, die psychologische Seite dieser modernen Jekyll&Hyde Version in Szene zu setzen. Er übertreibt es aber ein wenig mit den immer gleichen Rückblenden. Jennifer Conelly und Eric Bana sind gut wie immer, Nick Nolte als Banners Dad übertreibt es ein wenig. Die pseudowissenschftliche Erklärung ist unlogisch (Genmanipulation+Nanorobots+Gammastrahlung=Hulk?) und Absorbing Man als Endgegner ist zwar cool, macht aber auch nur bedingt Sinn. Action, Kameraführung und Tricks sind allerdings absolut top, besonders die technische Umsetzung des Comiclooks überzeugt. Schlimmste Szene: Hulkhunde. Beste Szene:Endkampf.

Platz 9: Spiderman

Sam Raimi hält sich mit Xena-Ästhetik zum Glück zurück. Mit Tobey Maguire wurde der perfekte Peter Parker/Spiderman gecastet. Auch die Chemie zwischen ihm und Kirsten Dunst stimmt. Die gesamte Origin von Spidey ist perfekt in Szene gesetzt. Leider kann man dasselbe nicht von dem Erzschurken Green Goblin sagen. Willem Dafoe chargiert wie ein schlechter Klaus Kinski Klon, was durch den albernen Power Rangers Anzug noch verschlimmert wird. Autsch. Schlimmste Szenen: Alles mit Green Goblin. Beste Szene: Kuss im Regen.

Platz 8: Batmans Rückkehr

Wie schon in Teil eins, ist der eigentliche Star Gothic..., Entschuldigung, Gotham City. Michelle Pfeiffer ist perfekt als Catwoman und hat sichtlich Spaß an der Rolle. Danny de Vitos Pinguin ist schön eklig, aber leider ein lahmer Schurke. Christopher Walkens Max Schreck ist ähm da. Leider ist der Film etwas mit Schurken überfrachtet, was Bruce Wayne/Batman noch weiter in den Hintergrund treten läßt. Trotzdem holt Michael Keaton noch das Beste aus der Rolle raus. Schlimmste Szene: Pinguins lahmer Abgang. Beste Szenen: Mistelzweig 1&2.

Platz 7: Sin City

SC ist wohl die detailgenaueste Umsetzung eines Comics, die es ja gegeben hat. Panel für Panel, Sprechblase für Sprechblase, wird das Original genau kopiert. Dank Frank Millers cineastischem Malstil funktioniert das auch. Die bahnbrechende digitale Farbtechnik sorgt für verblüffende Effekte. Die Figuren sind außerdem alle perfekt besetzt, wobei Mickey Rourkes Marv wahrscheinlich am Meisten heraussticht. Einziger Manko des Films, wenn man das Comic kennt, erscheint er als überflüssig, weil er außer Bewegung dem Comic wirklich gar nichts Neues hinzufügt. Schlimmste Szene: Die von Tarantino. Beste Szene: „Meine Amazone“.

Platz 6: Batman

Auch bekannt als Joker: The Movie. Jack Nicholson reißt mit seiner Performance den Film an sich. Trotzdem hält sich Michael Keaton tapfer. Kim Basinger stackst etwas hilflos durch den Film als angeblich furchtlose Reporterin Lois äh Vicki Vale. Der zeitlose Gothiclook des Films definiert Batman neu, und wirkt sich bis heute auf das Aussehen des einsamen Rächers aus. Leider will der Soundtrack von Prince so gar nicht mehr zu dem Film passen und weist ihn leider als Produkt der Achtziger aus. Schlimmste Szene: Verunstaltung der Kunstwerke zu Prince Musik. Beste Szene: „Spiegel! SPIEGEL!!!“
Cineast am 31.8.06 23:10


Ignition and...Liftoff!

Hey, es gibt wieder eine neue Kategorie! Dieses Mal wollen wir unsere Top10 verschiedener Filmgenre präsentieren. Warum heißt das Ganze Countdown? Nun ja, erstens sind unsere Top-Listen welche, und zweitens ist der Countdown auch eine filmische Erfindung. Nämlich von Fritz Lang für den Film "Die Frau im Mond" (1929). Die NASA fand die Idee so gut, dass sie sie gleich mal übernommen hat. Hier also jetzt in Zukunft unsere Filmcharts. Wer nicht unserer Meinung ist, kann dies natürlich wie immer in den Kommentaren kund tun.
Cineast & Moviesteve am 31.8.06 22:57





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung