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Nachts im Museum


Viel mehr Sorgen als der Cowboy machten Larry die Minenarbeiter, die sich gerade an seiner Hose zu schaffen machten.

Im Grunde genommen gibt es nur zwei Arten von Komödien. Da wären zum einen solche, die eine eigentlich normale Situation komisch übersteigern, sei es die Vorstellung bei den Schwiegereltern (Meine Braut, Ihr Vater und Ich) oder ein familiäres Weihnachtsfest (Schöne Bescherung). Die andere Gruppe sind Komödien, die von Anfang an eine ungewöhnliche Idee haben und daraus ihr komisches Potential schöpfen. In solchen Filmen kann es schon einmal dazu kommen, dass einem ganz normalen Menschen die Allmacht Gottes geschenkt wird (Bruce Allmächtig) oder ein gewiefter Anwalt plötzlich nicht mehr lügen kann (Der Dummschwätzer). Die neueste Ben Stiller Komödie gehört zur zweiten Gruppe. (Parodien lasse ich einmal aus dieser Einteilung heraus, da sie eigentlich keine eigene Grundidee haben.)

Stiller spielt Larry, einen erfolglosen Erfinder, der sich beharrlich weigert, einen vernünftigen Beruf zu ergreifen. Das hat ihn seine Frau gekostet und droht, seinen bei der Mutter lebenden Sohn endgültig von ihm zu entfremden. Verzweifelt nimmt er den erstbesten Beruf an, den er finden kann, nämlich Nachtwächter in einem Museum. Was nach dem langweiligsten Job seines Lebens klingt, wird allerdings sein größtes Abenteuer. Wer den Trailer bereits gesehen hat, oder den Slogan des Filmes kennt, weiß was passiert. „Alles wird lebendig“ verspricht das Poster des Films und nicht weniger passiert auch in dem Museum, wenn die Lichter ausgehen.

Die Erklärung für die plötzliche Belebung sämtlicher Exponate ist ebenso unlogisch wie fadenscheinig, tut dem Spaß allerdings keinem Abbruch. Als Zuschauer wird man dennoch bestens unterhalten, was an der gelungenen Mischung aus Action und Humor liegen mag. Neben Stiller, der einmal mehr souverän den Trottel spielt, der in eine haarsträubende Situation nach der nächsten gerät, darf man sich mit Owen Wilson und Robin Williams auf zwei Schauspieler freuen, die ein weiteres Mal ihr komödiantisches Geschick unter Beweis stellen. Dabei schafft es Charaktermime Williams sogar, seiner Rolle eine überraschende Tiefe zu verleihen. Darüber hinaus geben sich auch noch die Urgesteine Dick van Dyke und Mickey Rooney ein Stelldichein als grantelnde Kollegen von Larry.

Zusammen fassend könnte man sagen, Nachts im Museum ist die bessere Version des ähnlich gelagerten Jumanji, teils wegen des höheren Niveaus der Computereffekte, teils wegen der Beschränkung auf einen einzigen Schauplatz bei gleichzeitiger Variation der Grundidee. Geärgert habe ich mich nur über die vorhersehbare Konstellation der Figuren. Wie oft müssen wir noch den geschiedenen Vater sehen, der den Respekt seines Sohnes und/oder die Liebe seiner Frau zurück erobert? Lediglich die Wahl des letztendlichen Antagonisten ist originell. Des Weiteren fand ich die Wahl des Stotterkomikers Piet Klocke als deutsche Stimme für den pedantischen Museumsdirektor (Rick Gervais) völlig daneben.

Alles in allem ist Nachts im Museum kein Meilenstein des Kinos, aber solide und spaßige Unterhaltung und dank des weitestgehenden Verzichts auf Fäkalhumor auch uneingeschränkt für die ganze Familie zu empfehlen.

7 von 10 Exponaten erwachen nachts zum Leben.
4.1.07 16:00
 



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