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Das Omen


Niemand ahnte, welch teuflische Überraschung Damien in seiner Hose vorbereitete.

Neben Fortsetzungen aller Art scheinen Remakes zur Zeit die Lieblingsinvestitionen der Hollywoodproduzenten zu sein. Wahrscheinlich rechnet man sich in Tinseltown eine gewisse Garantie für einen Erfolg aus, wenn Thema oder Story eines Films dem Publikum schon hinreichend bekannt sind. Schade nur, dass es somit originelle Ideen in Hollywood immer schwerer haben. Aber genug gejammert, wenden wir uns dem neuesten Produkt dieses Trends zu. Das Omen gilt zu Recht als Klassiker des Horrorfilms, und selbst wenn man den Originalfilm von 1976 nie gesehen hat, hat man eine vage Vorstellung von der Grundidee um den vermeintlichen Sohn Satans. Jetzt kam eine Neufassung des Films in die Kinos, und man wird das Gefühl nicht los, dass sie überhaupt nur wegen des originellen Starttermins des 6.6.06 produziert wurde.

Wenden wir uns aber dem Inhalt zu. Robert Thorn (Liev Schreiber), stellvertretender Botschafter der USA, wird Vater. Oder auch nicht, denn sein Kind stirbt bei der Geburt. Um seiner Frau Katherine (Julia Stiles) den Schock und die Trauer zu ersparen, adoptiert er ein Kind, welches zur selben Zeit geboren wurde und seine Mutter verloren hat. Fünf Jahre später hat sich Damien Thorn zu einem Satansbraten im wahrsten Sinne des Wortes entwickelt und es geschehen merkwürdige Todesfälle in seinem Umfeld. Ist er wirklich das Kind Satans, wie der irre Priester Brennan (Pete Postlethwaite) behauptet? Und was für eine Rolle spielt der Fotograf Keith Jennings (David Thewlis), der wie besessen Fotos aller Beteiligten schießt?

Wer das Original von 1976 kennt oder sogar auf DVD besitzt, kann sich das Eintrittsgeld ins Kino getrost sparen. Richard Donners Film wurde von John Moore nämlich fast Szene für Szene neu verfilmt. Einzig neu sind einige Schockmomente, die geschickt auf den Film verteilt wurden, und den Zuschauer immer wieder im Kinosessel springen lassen. Auch die leitmotivische Verwendung der Farbe rot und der Zahl sechs erzeugen eine angenehm unheilschwangere Atmosphäre. Die Todesfälle sind wie im Vorgänger sehr geschickt und fies inszeniert, obwohl man manchmal das Gefühl kriegt, man sitze in Final Destination 4.
SPOILER (zum Lesen markieren)
Wie geschmackvoll es ist, Katastrophen wie den elften September und die Tsunami von 2004 als Vorboten des Antichristen zu deuten, sei dahin gestellt. Aber es sorgt auf jeden Fall für eine apokalyptische Aktualität.
SPOILER ENDE

Sämtliche Schauspieler geben eine solide Leistung in ihren Rollen ab. Nur Seamus Davey-Fitzpatrick als Damien bewegt sich manchmal hart am Rande der Lächerlichkeit. Mit Liev Schreiber hat es mal wieder ein sympathischer Nebenrollen-Schauspieler geschafft, endlich eine wohlverdiente Hauptrolle zu spielen. Julia Stiles als Mutter war mir persönlich etwas zu jung, macht ihre Sache aber auch gut. Das absolute Highlight des Films ist jedoch Mia Farrow als Kindermädchen Mrs. Baylock. Witzigerweise spielt sie in Rosemary’s Baby eine Frau, die denkt die Mutter des Antichristen zu sein.

Ohne Kenntnis des Originals wird man souverän und intelligent unterhalten und kann sich auf einen im besten Sinne „altmodischen“ Gruselfilm freuen. Trotzdem gehört Das Omen als Remake in die Kategorie „Wäre das wirklich nötig gewesen?“

Von mir bekommt der Film satanische 444 von 666 Punkten.
8.6.06 11:15
 



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