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X-Men 3: Der letzte Widerstand


Die Schwulen- und Lesbenparade in San Francisco wurde auch mit jedem Jahr militanter.

Es gibt wohl kaum einen Film, dem ich mehr mit gemischten Gefühlen eingegengefiebert habe, als X-Men 3. Der Grund: Die ersten beiden Filme waren klasse, mit der seltenen Ausnahme einer besseren Fortsetzung. Nun aber hatte der Regisseur der Vorgänger, Bryan Singer, sich mit dem Filmstudio Fox verworfen und ist lieber zu Warner Bros. Gewechselt, für die er Superman Returns inszeniert hat. Da Fox jedoch nicht warten wollte, bis Bryan Singer mit Superman fertig ist, haben sie einen anderen Regisseur engagiert, der den Film sogar noch eher fertig stellen sollte als Singer. Ihre erste Wahl, Matthew Vaughn stieg kurz vor Drehbeginn ebenfalls aus. Der entgültige Ersatz ist Brett Ratner, der vor allem für seinen Film Rush Hour bekannt sein dürfte. Alles in allem war X-Men 3 also von Anfang an ein Projekt, dass mit vielen Schwierigkeiten behaftet war. Jetzt kam der Film in die Kinos.

Und ich muss sagen, der Teil in mir, der einen furchtbaren Film ala Batman & Robin erwartet hat, war positiv überrascht. Der Teil in mir aber, der sich wie schon beim letzten Mal eine weitere Steigerung erhofft hat, war enttäuscht. Aber was ist überhaupt die Story dieses Film? Ein Pharmakonzern hat ein Heilmittel gegen Mutationen entwickelt. Böse Mutanten, angeführt von Magneto, wollen das Labor dem Erdboden gleich machen. Die X-Men stellen sich ihm entgegen. So weit, so simpel. Zusätzlich kommt aber auch noch Jean Grey zurück, die im zweiten Teil ihr Leben geopfert hatte. Neugeboren als Phoenix, ist sie jetzt zwar unglaublich stark, ihre Kräfte sind aber auch sehr instabil. Sie muss die Entscheidung treffen, ob sie ihre neu gewonnenen Kräfte für das Gute oder das Böse einsetzt.

Zuerst zu den Aspekten, die mir positiv aufgefallen sind. Die Figuren, die schon in den anderen Teilen vorkamen, werden auch hier wieder gut eingesetzt. Vor allem bei Magneto, Prof. X und Wolverine macht es einfach Spaß, Szenen mit Ihnen anzusehen. Der optische Stil wurde von den ersten beiden Teilen übernommen, womit ein nahtloser Übergang von X-Men 2 entsteht. Außerdem sind die Actionszenen einfach nur bombastisch und setzen sicherlich wieder einmal neue Maßstäbe. Obwohl die Story einfach gestrickt ist, schafft sie es, mit teilweise schockierenden Überraschungen zu punkten.

Nun zu den weniger schönen Seiten des Films. Das sind leider einige. Das erste Manko ist eine Person, nämlich Storm bzw. Halle Berry. Sie hatte in den anderen Filmen eher eine kleine Rolle, weswegen die Schauspielerin nur unter der Bedingung mitgemacht hat, dass sie mehr Szenen im dritten Teil hat. Warum ist das aber schlecht? Weil mir absolut schleierhaft ist, wie Halle Berry je einen Oscar bekommen konnte. Ihr Schauspiel ist einfach schlecht und bei jeder Szene mit ihr hofft man nur, dass es bald weiter geht. Das wäre noch zu verstehen, wenn ihre Figur der Storm dadurch mehr Tiefe bekommen würde. Das ist aber nicht der Fall. Und da wären wir auch schon beim zweiten Problem des Films. Bis auf Jean Grey bekommt keine Figur mehr Tiefe als in der anderen Teilen. Das wäre noch okay, aber diesmal gibt es außerdem ein Fülle neuer Figuren. Sage und schreibe sieben Mutanten werden auf beiden Seiten des Kampfes eingeführt. Im Gegensatz zu den Neuzugängen aus Teil zwei, Pyro und Nightcrawler (der hier leider fehlt), erfahren wir so gut wie nichts über diese neuen Mutanten. Die einzige Figur davon mit einer erkannbaren Funktion ist Beast (Kelsey Grammer), eine Art Mutantenpolitiker mit blauem Fell. Kommen wir zum dritten und letzten negativen Aspekt des Films. Es soll definitiv der letzte Film der Reihe sein, und das merkt man. Denn nach dem Ende des Films fragt man sich, wie es überhaupt weiter gehen kann. Übrigens sollte man unbedingt bis nach dem Ende des Abspanns auf eine letzte Überraschung warten.

So, und jetzt möchte ich noch ein wenig auf die überraschenden Ereignisse in dem Film eingehen. Deswegen folgen jetzt einige SPOILER (zum Lesen markieren):

Die Idee mit dem Heilmittel ist gut und hat auch einige Aspekte, die man als Kritik tatsächlicher gesellschaftlicher Probleme betrachten kann (z.B. Gentechnik, Terrorismusbekämpfung oder das "Schwulen-Gen"). Damit folgt der Film den vorherigen Teilen, was sehr gut ist. Auch die Heilung von Mystique, Magneto und Rogue macht Sinn und sorgt für sehr emotionale Szenen. Leider wird das Thema der Heilung nicht wirklich ausgebaut, weil der zweite Handlungsstrang im Weg ist, der des Phoenix. Ich finde toll, dass Jean Grey zurückkehrt, obwohl ich ihre flammende Gestalt aus Teil 2 besser fand als den "Zombie-Look", den sie hier präsentiert. Außerdem ist ihre Wandlung zum Helfershelfer Magnetos etwas unmotiviert. Sinnlos ist der Tod von Cyclops nach nur 15 Minuten Film. Als Jeans Mann hätte er am Ende des Films an Logans Stelle sein sollen. Der Tod Xaviers wiederum macht Sinn und sorgte bei mir für einen ganz schönen Kloß im Hals. Allerdings hätte er auch am Ende des Films mehr Sinn gehabt als irgendwo im Mittelteil. Die beiden Epiloge (einer vor, der andere nach dem Abspann) sind gut, obwohl sie den Titel "Der letzte Widerstand" as absurdum führen.

SPOILER Ende

Mein Fazit also: Brett Ratner und seine Autoren haben ihre Sache gut gemacht, bedenkt man, dass sie als Notlösung engagiert wurden. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass Bryan Singer es noch besser hätte machen können. X-Men 3 ist der schwächste Film der Reihe, aber immer noch unterhaltsames Actionkino. Mein Urteil, beruhend auf der Skala, die in diesem Film eingeführt wird:

Ein Mutant Stufe 3 (von 5)

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Rezension als MP3
25.5.06 10:21
 



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