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Review: Crank 2 - High Voltage

© Universum Film
"Der Drehbuchautor? Der ist da lang gelaufen!"

Eine intelligente Auseinandersetzung mit dem organisiertem Verbrechen, Gewalt und Organhandel. Das alles ist Crank 2 definitiv nicht. Das kann aber auch niemand ernsthaft erwartet haben, schließlich ist es die Fortsetzung eines Films, der als Apotheose des hirnlosen Actionkinos verstanden werden kann. Dabei ist diese zweifelhafte Auszeichnung noch nicht einmal nur negativ gemeint, ganz im Gegenteil. Der erste Crank verstand es meisterhaft, seine eigene völlig übertriebene Non-Stop-Action so sehr zu überhöhen, dass es schon fast wie eine Parodie wirkte, oder zumindest stark augenzwinkernd. Unterhaltsam war das Ganze allemal. Und erfolgreich, weswegen jetzt ein unvermeidlicher zweiter Teil folgte, obwohl das Ende des ersten Films eigentlich ziemlich final ist.

Aber Chev Chelios, verkörpert von Jason Statham, überlebte nicht nur das Gift in seinen Adern, sondern auch den Sturz aus luftigen Höhen. Er gelangt aber (natürlich) vom Regen in die Traufe, als ihn chinesische Organhändler (buchstäblich!) vom Asphalt abkratzen und entführen. Als er wieder zu sich kommt, kriegt er nur noch mit, wie ihm sein echtes Herz entnommen und dafür ein künstliches eingesetzt wird, damit die restlichen Organe schön frisch bleiben. So lange wartet Chev allerdings nicht, sondern springt vom Operationstisch und sprintet seinem Herz hinterher. Dumm nur, dass die Batterie seines Kunstherzens fast alle ist und er es nur mit regelmäßigen Stromstößen am Laufen halten kann. Also rennt, springt, schlägt und schießt sich Chev erneut durch die halbe Stadt.

Ampere statt Adrenalin. Die Grundidee des ersten Teils wird eigentlich nur leicht variert und so ähneln sich auch die Stories im Grunde genommen sehr. Aber der dünne Plot ist sowieso nur ein Vorwand, um Chev in eine abstruse Situation nach der nächsten zu bringen. Dabei trifft er unter anderem auch seine Freundin Eve (Amy Smart) wieder, sein Weg kreuzt sich aber auch mit neuen Figuren wie Ria (Bai Ling). Abgesehen von den Ähnlichkeiten hatten es sich die Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor augenscheinlich vorgenommen, den ersten Teil in punkto Action noch zu übertreffen. Und tatsächlich: wo Crank schon krank war, ist Crank 2 noch kranker. Auch wenn das Ganze erneut ständig ironisch gebrochen wird, so sind die maßlose Gewalt und der überbordende Sexismus nichtsdestotrotz fast ständig hart an der Schmerzgrenze, und oft weit darüber hinaus. Außerdem ist die hektisch geschnittene Action, die über die 82 Minuten Laufzeit eigentlich nie Zeit zum Durchatmen lässt, vor allem auf der großen Leinwand ziemlich anstrengend.

Trotzdem wird der Zuschauer erneut bestens unterhalten und sei es auch nur, weil er gespannt auf die nächste abstrusen Wendung und die neuesten geschmacklosen Tabubruch wartet. Statham macht dabei das, was er auch bei den Transporter-Filmen schon perfekt kann, nämlich wütend zu kucken und durch Scharen von Gegner hindurch zu pflügen. Große Schauspielkunst ist das nicht, trotzdem dürfte der Brite der Einzige sein, der heutzutage noch als reiner Actionstar der alten Schule gelten kann. Amy Smart wiederum kann mit ihrem natürlichen Charme punkten, welcher allerdings in diesem Film durch ihre schlampige Figur etwas verringert wird. Völlig überflüssig hingegen wirkt die Figur der hysterischen Prostituierten Ria, die von der unattraktiv dürren Bal Ling noch nicht einmal besonders glaubhaft gespielt wird.

Alles in allem ist Crank 2 krasser als sein Vorgänger, aber auch besser? Nicht wirklich. Genau genommen ist es genau dasselbe wie der erste Film, nur einen Tick extremer. Crank-Fans werden auf ihre Kosten kommen, aber wer Teil eins schon nicht mochte, der wird auch an diesem keine Freude haben.
Ich persönlich würde sagen, der Strom fließt mit 70 000 von 100 000 Volt.

Kinostart: 16. April 2009
Offizielle Seite
17.3.09 16:16
 



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