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Review: Tropic Thunder

© Eigentum des jeweiligen Studios / Vertriebes

"Okay, ich breche die Dreharbeiten an Nachts im Museum 2 ab! Ihr habt gewonnen, Amnesty International!"

Wir haben es schon immer gewusst: alle in Hollywood sind komplett geisteskrank! Ben Stiller, der schon in Zoolander die Mode-Branche auf die Schippe nahm, beweist uns dies mit seinem zweiten Film Tropic Thunder. Darin ist nämlich Hollywood dran und wird mit einem Feuerwerk aus Gags in die Luft gesprengt. Schon der Anfang des Films gibt den Ton an. Mit mehreren Fake-Trailern werden die Protagonisten des Films vorgestellt, nämlich der Pups-Komiker Jeff Portnoy (Jack Black), Method-Actor Kirk Lazerus (Robert Downey Jr.) und natürlich Todd Speedman (Ben Stiller). Schon diese Trailer veralbern gekonnt echte Filme wie Brokeback Mountain, Die Familie Klumps und das Oeuvre von Vin Diesel und allein dafür lohnt sich schon das Kino-Ticket.

Für die eigentliche Handlung hat sich Ben Stiller einen Film zur Parodie genommen, der wie kein anderer für die Exzesse von egozentrischen Regisseuren und manischen Schauspiel-Stars steht, nämlich Apokalypse Now. Schließlich drohte dieser Klassiker des Vietnam-Films dank der geballten Egos von Regisseur Francis Ford Coppola und Star Marlon Brando auch fast zur Farce zu werden. Aber gegen das Kino-Projekt in Tropic Thunder erscheint der Dreh von Apokalypse Now fast wie ein sonniger Tropen-Urlaub. Der Film im Film mit demselben Titel ist nämlich schon nach drei Tagen Dreh drei Wochen hinter Drehplan, die drei Stars zicken sich nur gegenseitig an und der Regisseur mit dem poetischen Namen Damian Cockburn (Steve Coogan) hangelt sich von einem Nervenzusammenbruch zum Nächsten. Irgendwann hat er die Schnauze voll und überlässt die drei Schauspieler im Dschungel sich selbst und will den Film in Blair Witch Project-Manier drehen. Das Vorhaben scheitert jedoch, als die drei ahnungslosen Mimen plötzlich auf echte Drogenschmuggler treffen, welche sie natürlich für angeheuerte Schauspieler halten.

Nach dem fulminanten Auftakt fängt der Film mit dem Aussetzen des infernalischen Trios ein bisschen vor sich hin zu dümpeln. Während Jack Black mal wieder nur sich selbst spielt, wird auch die anfangs noch witzige Darstellung von Ben Steller als Volldepp Speedman bald etwas eintönig. Zu sehr erinnert diese Rolle an Zoolander. Der homophobe Rapper Alpa Chino (Brandon T. Jackson) und der grünschnäbelige Newcomer Kevin Sandusky (Jay Baruchel), die ebenfalls mit von der Partie sind, sind bestenfalls schmückendes Beiwerk und überzeugen nicht wirklich als eigenständige Figuren. Auch der Humor sinkt etwas zu oft im Niveau auf das Level von Furz- und Ekelgags. Zum Glück gibt es da ja noch Robert Downey Jr. Als Method Actor, der sich für seine Rolle als schwarzer Sergeant extra die Haut verdunkeln ließ und auch in den Pausen nicht aus der Rolle schlüpft, kann er die meisten Lacher im Film für sich verbuchen. Ironischerweise ist es seine schauspielerisch perfekte Darstellung eines schauspielerischen Perfektionisten, welche seine Figur zur Komischsten macht. Gegen Ende nimmt dann auch der Rest des Films wieder deutlich Fahrt auf und überrascht mit gekonnt subtilen Filmzitaten und hinreißend hirnverbrannten Story-Wendungen. Absolutes Highlight ist jedoch der Auftritt eines in Ungnade gefallenen Hollywood-Stars als cholerischer Studioboss mit Hip Hop im Blut. So bekommt die Filmsatire dann doch noch die Kurve, so dass man mit einem Grinsen den Kinosaal verlässt.

7 von 10 Dynamitladungen zünden.
11.10.08 11:44
 



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