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Per Anhalter durch die Galaxis


Lost in Space 2: Lost Sense

„Der Weltraum, unendliche Weiten, und nichts ist ausgeschildert…“ So etwas Ähnliches muss sich Douglas Adams gedacht haben, als er in den späten Siebzigern betrunken auf einer Wiese im österreichischen Innsbruck lag, und in den Sternenhimmel geschaut hat. Einige Jahre später wurde aus der Idee eines galaktischen Reiseführers ein unglaublich erfolgreicher Roman, dem bald vier Fortsetzungen folgten. „Per Anhalter durch die Galaxis“ hat heute eine treue Fangemeinde, die sich in obskuren Codeworten aus dem Roman unterhalten und gern ominös „zweiundvierzig!“ in die Runde brüllen, je nach Alkoholpegel mehr oder weniger verständlich. Ich selbst zähle die Romane des Engländers zu den wenigen Büchern, die es geschafft haben, beim Lesen spontane Lachattacken bei mir auszulösen.

Die Idee einer Adaption des Stoffes ist nicht neu. Tatsächlich ist der erste Roman selbst eine Adaption eines Radiohörspiels und wurde auch bereits für das englisches Fernsehen verfilmt. Nur an eine Kinoadaption hatte sich bisher noch niemand gewagt, auch wenn es Filme wie Galaxy Quest oder Men in Black ohne Douglas Adams vielleicht nicht geben würde. Bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2001 hat Adams selbst an einer Drehbuchversion gearbeitet. Nach seinem Tod wurde das Drehbuch von Karey Kirkpatrick zu Ende geschrieben, und mit Garth Jennings fand sich dann auch endlich ein Regisseur für das Ganze.

Der Film beginnt mit der Zerstörung der Erde durch Außerirdische. Der einzige Überlebende der Katastrophe ist der Loser Arthur Dent (Martin Freeman), den sein außerirdischer Freund Ford Prefect (Mos Def) in letzter Sekunde rettet. Bald wird die illustre Runde komplettiert durch Trillian (Zooey Deschanel) als „love interest“, einem depressiven Roboter namens Marvin (mit der Stimme von Alan „Snape“ Rickman) und dem durchgeknallten Präsident der Galaxis Zaphod Beeblebrox (Sam Rockwell als eine Mischung aus George W. Bush und Elvis). Der Film versucht sich so nah wie möglich an dem Inhalt der Vorlage zu halten. Aber reicht das auch?

Zuerst einmal muss man sagen, dass man PADDG definitiv den Respekt für die Vorlage ansieht. Die Rollen sind alle perfekt besetzt, die von der Henson Company designten Außerirdischen sind ein gelungene Abwechslung zu den sonstigen PC-Aliens und auch die liebevoll detaillierte Ausstattung und sonstige Effekte wissen zu überzeugen. Optisch ist der Film ein Hochgenuß.

Leider hat das Ganze ein großes Manko, und das hat vor allem etwas mit dem Timing zu tun. Nur ist gerade das Timing für eine Komödie entscheidend. Im Falle von PADDG wird der Zuschauer von den Gags förmlich erschlagen, und ihm wird keine Zeit gelassen, über den Witz nachzudenken oder die Pointe wirken zu lassen. Gerade bei dem oft ziemlich hintersinnigen Humor von Douglas Adams ein großer Fehler. Das Ganze lässt sich vergleichen mit einem Komiker, der einen Gag nach dem anderen herunterleiert, ohne Zeit für eine Reaktion des Publikums zu lassen. Auch werden wichtige Erklärungen eben mal schnell im Nebensatz abgehandelt. Der Film schafft es einfach nicht, die komplexe Vorlage in nur 109 Minuten wiederzugeben. PADDG ist zwar eine mitreißende Achterbahnfahrt, hinterlässt jedoch einen ähnlich schalen Nachgeschmack wie Men in Black. Somit ist der Film, der einen neuen Standard der Scifi-Komödie hätte setzen können wie dereinst Ghostbusters leider nur cineastisches Fast Food. Dank der genialen Optik bekommt er von mir aber immer noch 30 von möglichen 42 Punkten.
23.7.05 15:34
 



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