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Batman Begins


Batmans Zweitjob: Abdeckplane

Gestern abend hab ich mir nun auch den neuen Flattermann angeschaut und mein Urteil ist eindeutig: Absolut gelungene Comicverfilmung. Der Batman-Mythos wurde fantastisch umgesetzt und vollkommen glaubwürdig in (quasi) unsere Zeit übertragen. Ein sehr guter Film mit wenigen Einschränkungen.

Hier meine Meinung im Einzelnen:

An Christian Bale hatte ich seit den ersten Besetzungsinfos nie Zweifel und er hat die Rolle wirklich ausgefüllt. Vom vorgetäuschten Playboy über den tragischen Einzelgänger bis zum besonnenen Ninjakämpfer kamen alle Elemente glaubhaft rüber und man kann sich 2005 keinen besseren Bruce/Batman vorstellen.

Aber auch die "Stars", denen gegenüber ich ja so skeptisch war, konnten mich vollauf überzeugen.
Gary Oldman IST Gordon, vor allem wenn ich noch mal Beispiele aus der Bathistorie reinblättere wie z.B. Millers "Year One" (mit dem der Film story-technisch aber nicht wirklich viel zu tun hat, auch wenn das gern behauptet wird; vielleicht war die Miniserie mal Vorlage für einen sehr, sehr frühen Script-Draft, aber jetzt ist nicht viel übrig davon).
Michael Cain spielt herrlich zurückgenommen und erfüllt somit die Rolle von Alfred, ohne sie zu überladen und der eigentlichen Story zu schaden.
Morgan Freeman erhellt den Film durch eine angenehme ironische Note und verschafft zum nötigen Spritzer Humor, ohne daß es albern wird.
Cillian Murphy spielt toll, ist mir allerdings als Psycho-Doktor um einiges zu jung. Das macht seine Darstellung von vornherein etwas unglaubwürdiger. Schade, denn Potential hat der Mann. Schon allein in der (schon im Trailer gezeigten) Szene, als er sagt "Es ist Batman!" oder so ähnlich, wirkt sein Wahnsinn einfach sehr eindringlich (hätte auch nen guten Joker abgegeben).
Katie ist nun ja... da bin ich voreingenommen, weil ich sie sehr toll finde. Vielleicht etwas zu jung, aber sonst überzeugend.

Die Story paßt auch. Keineswegs oberflächlich aber auch noch nicht verwirrend. Grobe Logiklöcher oder Ungereimtheiten bleiben zum Glück aus und auch der Teil ohne Batman weiß zu überzeugen. Obwohl alle Elemente vorhanden und gut adaptiert worden sind, die man sich als Comicleser und Batman-Fan wünscht, geht der Film doch eigene Wege und überträgt den Mythos so auf ein anderes Medium, daß man auch glauben könnte, es wäre ein eigenständiger Film, dessen Story hier zum ersten Mal erzählt wird. Das sieht z.B. bei Spider-Man ganz anders aus, da wirkt alles viel mehr wie bewegte Illustrationen zum Heft. Eigenständig fehlt dem Streifen der Tiefgang.
Nicht so bei Batman. Obwohl die Kindheit nicht unerträglich ausgebreitet wird und die Eltern nur kurz in Erscheinung treten, leidet man mit dem jungen Bruce und kann seine Gedankengänge gut nachvollziehen.

Sich bei den zuerst aus dem Comic übernommenen Figuren und Gegner R'as-Al-Ghul (er möge verzeihen, wenn ich ihn falsch geschrieben habe) und Scarecrow herauszupicken, finde ich eine sehr gute Wahl. Sie passen gut zur Entwicklung bvon Bruce zu Batman und ergänzen die gesamte Stimmung, die stets um Angst und Schrecken kreist. Schön also, daß man nicht des Bombasts wegen gleich den Joker oder Bane verheizt hat (war aber sicherlich auch notgedrungen so, um Abstand zu den anderen Filmen nahezulegen).

Die Ausstatung war auch toll. Das Batmobil überzeugt (auch da hatte ich bei den ersten Fotos aus dem Netz arge Sorgen, aber in Bewegung ergibt alles Sinn) und das Kostüm ist gut in Szene gesetzt.

Mängel des Films sind für mich lediglich das Fehlen eines klaren Batman-Themes (zumindest habe ich kein wiederkehrendes Thema heraushören können), welches imo die Stimmung noch mal hätte musikalisch komprimieren können (aber ansonsten paßt der Soundtrack gut), und die schon mehrfach kritisierten schnellen Actionschnitte. Ich will schließlich Batman auf der Leinwand sehen und nicht nur erahnen.

Es gäbe aber noch weitaus mehr postive Dinge zu berichten und daher bleibt mein Fazit: Sehenswert! Ein gelungener Auftakt, der Vorfreude auf die Fortsetzungen schürt.
Trotz minimaler Mängel (ich persönlich mag z.B. einfach keine Origin-Geschichten, wenn ich diese schon zigfach in verschiedenster Version im Comic gelesen habe, aber das werde ich dem Film nicht negativ ankreiden, schließlich heißt er "Batman Begins" und es war Sinn und Zweck der handlung sich ganz auf die Entstehung zu konzentrieren; umso mehr freue ich mich auf Batman 2 (nach neuer Zählung), wo es gleich zur Sache gehen kann) noch 9,5/10 Punkten.
Die DVD ist gekauft!

Den Tim-Burton-Batman finde ich noch einen Tick besser, aber wie ihr gemerkt haben dürftet, habe ich extra keine wirklichen Vergleiche gezogen.
Imo sind beides total unterschiedliche Ansätze der Adaption, die beide in ihrer Form absolut gelungen sind. Ein Vergleich wäre in etwa so, als wolle man ein Gemälde einer Person gemalt von Rembrandt mit einem Porträt gemalt von Picasso vergleichen.
23.7.05 15:31
 



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