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Denzel kam einfach nicht mit der neuen Handy- Generation klar.Kennt ihr dieses Gefühl, dass man irgendetwas schon einmal erlebt hat, obwohl man sich sicher ist, das es nicht sein kann? Kennt ihr dieses Gefühl, dass man irgendetwas schon einmal erlebt hat, obwohl man sich sicher ist, das es nicht sein kann? Bombenspezialist Doug Carlin (Denzel Washington) hat genau dieses Gefühl, als er versucht, heraus zu finden, wer hinter einem Sprengstoffanschlag auf eine Fähre in New Orleans steckt. Was hat die verbrannte Leiche der schönen Claire (Paula Patton) mit der Sache zu tun? Warum hat sie vor der Explosion versucht, Doug zu erreichen? Und warum sind in ihrer Wohnung lauter Fingerabdrücke von ihm? Er kommt der Antwort ein Stück näher, als ihn der mysteriöse Agent Andrew Pryzwarra (Val Kilmer) in seine geheime Spezialeinheit einlädt. Dem Team aus Wissenschaftlern ist es gelungen, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und zwar genau 4 ½ Tage…
Es ist ironisch, dass der Film ausgerechnet
Déjà Vu heißt, denn die Grundidee ist inzwischen alles andere als neu und bereits in Filmen wie
Butterfly Effect und der TV-Serie
Seven Days ausgiebig behandelt worden. Dementsprechend kann auch Regisseur Tony Scott dem Konzept wenig Neues abgewinnen und macht daraus lediglich eine ordentlich spannende Schnitzeljagd. Aber hochtrabende philosophische Überlegungen waren ja noch nie das Ding des Machers von
Top Gun. Dafür kann er vor allem Eines inszenieren, und das ist kompromisslose Action.
Und die stimmt dann auch. Das Rasen gegen die Zeit ist in
Déjà Vu nicht selten tatsächlich genau das. Spätestens, wenn Denzel Washington auf dem Freeway dank eines interaktiven Helms, der ihn die Vergangenheit sehen lässt, den Terroristen verfolgt, der dort vor 4 ½ Tagen entlang gefahren ist und gleichzeitig dem sehr gegenwärtigen Berufsverkehr ausweicht, sorgt das beim Zuschauer auf jeden Fall für einen erhöhten Adrenalinausstoß. Überhaupt ist der Blick in die Vergangenheit zwar nicht inhaltlich, dafür aber wenigstens optisch originell.
Mit Val Kilmer und Denzel Washington verfügt der Film gleich über zwei Charaktermimen, deren schauspielerisches Talent hier aber nur auf Sparflamme zum Einsatz kommt. Dem sonst eher exaltiert spielenden Kilmer bekommt diese ungewohnte Zurückhaltung sogar sehr gut. Vor allem Männerherzen dürften die Szenen mit Paula Patton höher schlagen lassen. Durch ihre unverbrauchte, natürliche Schönheit und Grazie ist sie als attraktive dunkelhäutige Frau eine willkommene Abwechslung von der zurzeit allgegenwärtigen Halle Berry.
Alles in allem ist
Déjà Vu ein unterhaltsamer Actionfilm, der zwar keine neuen Wege beschreitet, dafür aber bereits bekannte Actionklischees teilweise interessant variert.
7 von 10 Dynamitstangen knallen noch ordentlich.
P.S.: Der Film ist übrigens den Überlebenden des Hurrikans Katrina gewidmet. Die Dreharbeiten zu
Déjà Vu wurden durch die Katastrophe unterbrochen.